Häufige Fragen
Die Fragen, die Spender und Antragsteller uns am häufigsten stellen.
Ist VertrauenHilfe selbst der Spender?
Nein. Wir geben kein eigenes Geld. Wir sind die Stelle zwischen Spender und Empfänger: wir erfassen den Vorgang, prüfen die Beteiligten, leiten den Betrag weiter und halten fest, dass er angekommen ist.
Kostet mich die Antragstellung etwas?
Nein. Für Antragsteller ist das Verfahren kostenfrei. Wir verlangen zu keinem Zeitpunkt eine Bearbeitungsgebühr, eine Vorauszahlung, eine Kaution oder Kartendaten. Fordert jemand in unserem Namen Geld von Ihnen, ist das ein Betrugsversuch – melden Sie ihn uns.
Kann ich bestimmen, wer meine Spende bekommt?
Ja, das ist Weg A. Sie nennen die Person im Formular, wir nehmen Kontakt zu ihr auf, prüfen beide Seiten und leiten weiter. Möchten Sie das nicht selbst entscheiden, wählen Sie Weg B: wir veröffentlichen einen Aufruf und wählen nach Ihren Vorgaben aus.
Wie wird bei Weg B ausgewählt?
Nach Ablauf der Frist sichtet ein Prüfteam alle Anträge. Bewertet werden Nachvollziehbarkeit des Vorhabens, Realismus des Plans, Dringlichkeit und Vollständigkeit der Unterlagen. Jede Bewertung wird zur Akte genommen. Alle Antragsteller erhalten eine Nachricht, auch bei einer Absage.
Wie lange dauert die Prüfung?
Ein Spendenvorgang wird in der Regel innerhalb weniger Werktage geprüft. Bei einem Aufruf richtet sich der Zeitraum nach der Bewerbungsfrist; die Auswahl folgt danach.
Was passiert, wenn ein Vorgang abgelehnt wird?
Bereits eingezahlte Beträge werden vollständig an den Spender zurückerstattet. Die Begründung der Ablehnung wird in der Akte festgehalten und dem Spender mitgeteilt.
Kann ich anonym spenden?
Gegenüber dem Empfänger und in einem öffentlichen Aufruf ja. Gegenüber VertrauenHilfe nicht: für die Prüfung und die gesetzlichen Nachweispflichten müssen wir wissen, wer die Mittel bereitstellt.
Kann ich Gegenstände statt Geld geben?
Ja. Wählen Sie im Formular „Sachspende“ und beschreiben Sie, worum es geht. Wir klären dann Übergabe, Transport und Empfangsbestätigung.
Was ist ein Aktenzeichen und wozu brauche ich es?
Jeder Vorgang bekommt beim Anlegen eine Nummer nach dem Muster VH-2026-0001. Sie steht in jeder E-Mail von uns. Mit ihr fragen Sie den Stand jederzeit ab, ohne sich anzumelden, und mit ihr überweisen Sie den Betrag, damit wir ihn zuordnen können.
Warum soll ich nicht einfach direkt überweisen?
Sie dürfen das natürlich. Eine direkte Überweisung hinterlässt aber nur eine Zeile im Kontoauszug. Kommt später eine Rückfrage vom Steueramt, von einer Behörde oder aus der Familie, steht Aussage gegen Aussage. Über einen Vorgang bei uns existiert eine Akte mit Identitätsprüfung, Verwendungszweck und Empfangsbestätigung.
Ist meine Spende steuerlich abzugsfähig?
Eine Zuwendung an eine bestimmte Privatperson ist in der Regel eine Schenkung und keine abzugsfähige Spende. Was in Ihrem Fall gilt, hängt vom Wohnsitzland, vom Betrag und vom Verwandtschaftsgrad ab. Wir stellen Ihnen die Belege aus, die Ihr Steuerberater dafür braucht — eine steuerliche Beratung ist das nicht.
Erfährt der Empfänger meinen Namen?
Bei Weg A ja, denn Sie kennen einander ohnehin — es sei denn, Sie wünschen ausdrücklich etwas anderes. Bei Weg B bleiben Sie ungenannt, wenn Sie das möchten; im Aufruf steht dann nur eine allgemeine Beschreibung, etwa „Ein Spender aus Zürich“.
Welche Unterlagen muss ich als Antragsteller einreichen?
Im Formular selbst nur Text: eine Beschreibung Ihres Vorhabens in eigenen Worten und einen Plan, wofür Sie den Betrag verwenden. Dateien nimmt das Formular nicht entgegen. Brauchen wir einen Identitätsnachweis oder einen Beleg — etwa eine Kostenaufstellung, eine Rechnung oder einen Bescheid —, fordern wir ihn per E-Mail an. Halten Sie solche Unterlagen bereit, dann geht es schneller.
Was passiert mit meinen Daten?
Wir erheben, was für die Prüfung und die gesetzlichen Nachweispflichten nötig ist, und nicht mehr. Unterlagen der empfangenden Person gehen nicht an den Spender. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist werden Akten gelöscht. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Ich habe eine Nachricht bekommen, die angeblich von Ihnen stammt und Geld verlangt.
Die stammt nicht von uns. Wir verlangen von antragstellenden Personen niemals Geld und fragen nie per E-Mail nach Passwörtern oder Kartendaten. Leiten Sie uns die Nachricht weiter und antworten Sie nicht darauf.